SOCIAL DISORDER AND A WORLD TURNED UPSIDE DOWN
♦ Performance, ca. 1 Stunde
Video, PAL, Performance, Loop 6’ 2’’
Video, HDV, Feuerwerk im Gewächshaus, Loop 1’ 27’’ (aus Inmitten des Prinzips)
Gewächshaus, 2.50 x 1.90 x 1.95 Meter
Die ganze Familie Goodair, Inkjet auf Papier, 3.80 x 3.00 Meter
6 Glasplatten, 1.90 x 1.00 Meter
In Zusammenarbeit mit Sabine Schlatter
Die ganze Familie Goodair, Inkjet auf Papier, 3.80 x 3.00 Meter
Still Feuerwerk
Text zum Projekt
Die simple Tatsache des Konstruktes der einen Welt durch das Verbindende der unzähligen, individuellen Welten, hätte eigentlich tragischere Konsequenzen.
Es braucht ein gesellschaftliches Durcheinander. Bestehende Kategorien wie Staaten, Geschlecht, Tier oder Beruf sollen als solche aufgelöst werden. Denn nur so können die Gemeinschaft regulierenden Konstrukte auf einer grundlegenden Ebene diskutiert werden. Eine heterogene Gesellschaft muss ihre Konzepte von Hierarchie und sozialem Ausschluss neu definieren.
Die Beziehung von Tier und Mensch hat sich aus seiner hierarchischen Struktur zu befreien und sich in einer dem dynamischen und produktiven Durcheinander verpflichtenden Verbindung zu etablieren.
Das gesellschaftlich angesehene Arbeitstier muss von seinen Vorgesetzten durch seine Welt gezogen werden. Nicht mehr als Arbeitstier, sondern als Besitzer einer Welt.
Es muss eine Ethik des Durcheinanders her.
English version
The simple fact that the world is constructed by the connectedness of countless individual worlds could in fact have more tragic consequences. Social jumble is what we need. Existing categories such as states, gender, animal or profession shall be dissolved as such. For this is the only way to enable the constructs regulating the community to be discussed at a fundamental level. A heterogeneous society must redefine its concepts of hierarchy and social exclusion. Human-animal relations must be freed from their hierarchical structure and established as a bond committed to a dynamic and productive jumble. The socially respected workhorse must be hauled through its world by its bosses. No longer as a workhorse, but as the owner of a world. We need an ethics of the jumble.
